12 Sep 2014

Künstlerisches Zeichnen mit dem Surface Pro 3

Über des Surface Pro 3 Launch Event in Berlin hatte ich euch berichtet. Wie versprochen noch ein Bericht von einem der “Show-Acts” Abends: Zeichnen mit dem Surface Pro 3.

Ich war doch einigermaßen erstaunt was Manuela Gala von www.galaarts.de uns da an dem Abend mit dem Surface Pro 3 gezeigt hat. Etwas unscheinbar saß sie mit dem Surface Pro 3 in der einen und dem zugehörigen Stift in der anderen Hand vor einem 50 Zoll Bildschirm und zeichnete auf dem Surface. Das Bild wurde direkt per Miracast auf den großen Monitor übertragen, die Zuschauer konnten so direkt verfolgen, wie Stück für Stück eine Karikatur entstand.

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Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen, so eine Karikatur von mir sollte mir Manuela auch unbedingt erstellen. Also hab ich mich gesetzt und lies mich zeichnen. In gut 10 Minuten entstand auf den Surface Pro 3 eine Karikatur von mir. Im Video sieht das alles sehr einfach aus


Das Ergebnis sieht dann so aus:

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Nachdem Manuela fertig war, habe ich mich noch eine ganze Zeit lang mit ihr über das Surface Pro 3, ihre Arbeit und den Umgang mit Tablets als Digitalzeichnerin unterhalten. Das Surface hatte sie, wie die meisten Gäste der Veranstaltung, auch erst am Tag vorher erhalten.  Sie nutzt die App SketchBook was in der Express Version kostenlos im Windows Store zur Verfügung steht

Was Manuela Gala über das Surface Pro 3 sagt:
Als Karikaturistin und Digitalzeichnerin für Events, Shows und Messen bin ich ein großer Fan von Tabletts und bin immer auf der Suche nach den besten graphischen Leistungen. Bisher hatte ich mit Ipad 3, Samsung Galaxy und zu Hause natürlich mit Wacom gearbeitet. Das Surface Pro 3 war mein erstes Microsoft-Gerät. Der Stift ist meiner Meinung nach der Beste bisher. Die Kalibrierung ist nicht einmal nötig, die Linie lässt sich wunderbar auf der glatten Oberfläche des Geräts ziehen und der Stift ist drucksensitiv, was für einen Künstler extrem wichtig ist. Ich kann damit den Effekt eines Tuschestifts auf der digitalen Oberfläche geben. Fantastisch! Außerdem ist eine gute Option, dass man das Bild mit dem Touchscreen zoomen und sogar drehen kann. Das spart eine Menge Zeit beim zeichnen.
Die Oberfläche, fast wie ein A4 Blatt, ist sehr bequem zum zeichnen. Die Position des Windows-Home-Knopfes ist allerdings etwas ungünstig gelegen. Da wo man normalerweise die rechte Hand beim Zeichnen absetzt kann manchmal sein, dass man ausversehen darauf drückt. Wenn man es aber weiß, dann passt man mehr auf und es passiert nicht mehr.
Ich nutze die App Sketchbook, die es in Googleplay auch gibt. Das ist sehr intuitiv und nutzerfreundlicher als Photoshop, erlaubt aber auch Layers wie in Photoshop. Die Standardprogramme von Microsoft sind schon gut genug für Hobby-Zeichnen aber nicht genug für Profis.
Insgesamt bin ich zufrieden und vom Stift und der Oberfläche richtig begeistert. Das Gerät ist schnell und leicht. Ich empfehle es sicher weiter. Damit hat man mit einem multifunktionellen Tablett auch eine gute Möglichkeit unterwegs professionell zu zeichnen. Der Preis lohnt sich.

 

Über den Autor: Ralf Eiberger

Ralf Eiberger
Schon 2012 als das erste Surface noch nicht angekündigt war und man spekulierte, dass Microsoft ein Tablet bauen würde, hatte ich es bereits in der Hand. Seither lässt mich das Thema Surface nicht mehr los. Seit 2013 bin ich MVP für Surface, inzwischen in der Kategorie Windows and Devices.