23 Mrz 2018

Test des Surface Laptop – Die Sicht einer Schülerin

Nachdem euch mein Vater in seinem Artikel Zahlen – Daten – Fakten bereits mit allerlei technischen Infos  zum Surface Laptop versorgt hat, will ich euch nun mal berichten, wie sich das Gerät aus Sicht einer Schülerin und angehender Studentin so schlägt. Vielleicht ist das für viele von euch der interessantere Aspekt beim Kauf eines neuen Laptops.

Als ich von meinem Vater erfuhr, dass ich das neue Microsoft Surface Laptop für einen Monat zum Testen erhalten würde, war ich direkt begeistert.

Diese Begeisterung schwächte sich auch nicht ab, als ich das Laptop schließlich in den Händen hielt – im Gegenteil. Insbesondere die Optik des Gerätes, sowie dessen auffällige Leichtigkeit haben direkt einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen und meine Neugierde auf die übrigen Facetten des Laptops geweckt.

Während der vergangenen Wochen habe ich das Surface Laptop oft und über viele Stunden hinweg in Verwendung gehabt. Ein Laptop nimmt im Leben einer Schülerin, die kurz vor ihrem Abitur steht, eine sehr bedeutende und dauerhafte Rolle ein, denn es muss stets verfügbar sein, insbesondere zum Recherchieren, zum Verfassen von Texten oder zum Ansehen von Online-Lernvideos. Das Testgerät hat mich in dieser wichtiger Aufgabe sehr überzeugt, da es viele Vorteile und positive Seiten mit sich bringt. Dazu gleich mehr.

Aber natürlich habe ich das Gerät auch in der Freizeit zum Ansehen von Videos auf YouTube und Amazon sowie zum Surfen und Musikhören genutzt. So ein Teil soll ja nicht nur bei der Arbeit unterstützen, sondern auch Spaß machen – und den hatte ich!

Gehäuse

Wie bereits erwähnt, ist das  Gehäuse des Gerätes optisch sehr ansprechend. Obwohl es vom Design eher schlicht gehalten ist, macht das Laptop aufgrund des sehr flachen Gehäuses und der hellgrauen Alcantara Handablage einen modernen Eindruck. Für den Deckel und die Base wurde ein platingraues Magnesium gewählt, was in Verbindung mit dem verspiegelten Microsoft-Logo sehr attraktiv wirkt. Das Gehäuse hat auf mich einen sehr stabilen Eindruck gemacht, was für eher ungeschicktere Menschen wie mich durchaus seine Vorteile mit sich bringt.

Zudem ist die Größe und auch das Gewicht des Gerätes optimal, falls man es einmal beispielsweise in die Schule oder Universität mitnehmen muss. Die Scharniere sind so angebracht, dass das Display beim Tippen kaum wackelt, sondern stabil im ausgewählten Winkel bleibt. Was mir jedoch direkt beim ersten Einschalten des Gerätes Probleme bereitet hat, ist die Positionierung der On/Off-Taste. Da sich diese nicht, wie zu erwarten, am Gehäuse befindet, sondern unauffällig in die Tastatur hineinintegriert ist, konnte ich diese erst nach längerem Suchen auffinden.

Display, Lautsprecher und Kamera

Auch das für ein solches Gerät große Display des Surface Laptops war für mich überzeugend. Der 3:2 Touchscreen ist nämlich hoch auflösend, ausreichend groß und bietet eine brilliante Farbdarstellung. Auch die einstellbare Helligkeit habe ich als optimal und sehr angenehm empfunden. Der Touchscreen funktioniert und reagiert einwandfrei und ist sehr nützlich. Ein Gerät ohne Touchscreen könnte ich mir inzwischen gar nicht mehr vorstellen.

Was ich zudem als sehr praktisch und positiv empfunden habe, ist die Gesichtserkennung statt dem üblichen Anmelden mithilfe von Passwort oder Pincode. Das Einscannen des Gesichtes sollte jedoch für ein optimal funktionierendes Ergebnis mehrfach durchgeführt werden. Da ich Skype eigentlich gar nicht nutze kann ich zur eingebauten Web-Cam nichts sagen.

Aber nicht nur das Display ist topp, auch die Tonqualität und Lautstärke, beispielsweise beim Musikhören oder Anschauen von Videos, habe ich als sehr gut empfunden. Das hätte ich bei einem so dünnen Gerät gar nicht erwartet.

Tastatur

Das Gerät wurde von mir, wie bereits gesagt, insbesondere auch zum Schreiben von Schuldokumenten verwendet. Daraus lässt sich schließen, dass ich persönlich sehr viel Wert auf die Tastatur meines Gerätes lege. Beim Schreiben auf dem Surface Laptop hatte ich ein sehr angenehmes Tippgefühl und die entstehende Geräuschkulisse fällt vergleichsweise gering aus, was ich als sehr angenehm empfand. Auch den geringen Tastenhub habe ich als sehr positiv empfunden. Die Alcantara Handablage ist, wie gesagt, optisch sehr ansprechend, jedoch habe ich ein wenig meine Zweifel, inwiefern diese schmutzigen Händen oder möglichen Flecken standhält. Daran kann auch das nachfolgende Bild nichts ändern.

Abgesehen davon ist das Gefühl des Materials beim Schreiben im Vergleich zu einer metallischen Handablage viel angenehmer, vor allem da das Microfaserflies  sich sehr weich und warm anfühlt und, im Gegensatz zu Metall, eben nicht kalt ist.

Das Touchpad ist von der Größe sehr passend gewählt und auch leicht und präzise bedienbar – so soll es sein.

Programme

Neben dem Browser und der Mail-App habe ich auf dem Laptop überwiegend mit Office gearbeitet. Klar, ab und an lief auch mal Musik von Spotify im Hintergrund mit. Die Arbeit in den Programmen war mit dem Surface Laptop immer sehr angenehm, da das Gerät sehr flott arbeitet und mich nie länger warten ließ. Der Drucker meines Vaters war auch sogleich gefunden und ich konnte meine Dokumente dann auch problemlos ausdrucken.

Ich habe mich auch ein bisschen im Microsoft Store umgesehen und dort doch jede Menge anderer praktische Programme entdeckt. Für meinen Chemie-Kurs z.B. eine App zum Periodensystem der Elemente, jede Menge Wörterbücher und auch die PC Version von WhatsApp. „Praktisch auf eine Nachricht antworten zu können, ohne gleich zum Handy greifen zu müssen!“

Alles was ich für meinen Alltag am PC benötige, habe ich auch problemlos gefunden.

Akkulaufzeit

Was für mich ein sehr wichtiger Aspekt beim Kauf eines Laptops darstellt, ist die Qualität des Akkus. Nichts ist nerviger als ein Gerät mit einem Akku, der nicht einmal den Tag übersteht. Die Akkulaufzeit des Surface Laptops konnte mich dagegen voll und ganz überzeugen, da sie überdurchschnittlich lange ausfällt. Die Laufzeit sollte auch für einen Tag an der Uni gut reichen.

Auch der Ladevorgang erfolgt sehr schnell und ist daher sehr zufriedenstellend. Weniger begeistert war ich jedoch von dem zum Gerät passenden Netzteil und dessen Verbindung. Das Kabel lässt sich zwar aufgrund des angebrachten Magneten sehr leicht einstecken, doch genauso leicht fällt es bei kleineren Bewegungen des Geräts auch wieder heraus.

Fazit

Nachdem ich das Microsoft Surface Laptop nun einen Monat lang testen durfte, kann ich nun zusammenfassend sagen, dass es mich alles in allem sehr überzeugt und begeistert hat. Es ist durch das modern designte Gehäuse sehr attraktiv und unter anderem durch den hochauflösenden Touchscreen auch qualitativ sehr wertvoll. Die Tastatur ist komfortabel und angenehm zu bedienen. Aufgrund der optimalen Größe und der Leichtgewichtigkeit stellt es keinerlei Problem dar, das Gerät zu transportieren und außer Haus zu benutzen. Auch die lange Akkulaufzeit ist in jeder Hinsicht von Vorteil. Mir sind während der Testzeit lediglich ein paar wenige Kritikpunkte aufgefallen, wozu insbesondere das Ladekabel, die Position des Ein-/Ausschalters, sowie meine Zweifel an dem empfindlich wirkenden Material der Handablage zählen.

Alles in allem bin ich mit dem Laptop jedoch sehr zufrieden gewesen und kann es allen, besonders auch Schülern und Studenten, sehr weiterempfehlen und ich habe nun alles daran gesetzt, meine Eltern davon zu überzeugen, mir das Gerät zum bevorstehenden Studienbeginn zu kaufen –  womit ich glücklicherweise Erfolg hatte! Bis ich den bekomme und nutzen kann, wird es mir aber doch sehr schwerfallen, mich wieder mit meinem alten Laptop zufriedengeben zu müssen.

Übrigens habe ich mich für die goldfarbene Variante entschieden, weil ich diese einfach cooler fand. Die Entscheidung war richtig, wenn ich mir das Gerät ansehe, was aktuell aber leider noch auf dem Schreibtisch meines Vaters steht. Lange kann es aber nicht mehr dauern, bis es in mein Zimmer Einzug halten wird.

Noch ein Tipp:
Sowohl im Microsoft-Store als auch bei notebooksbilliger.de gibt es Schüler- und Studentenrabatt. Mein Vater hat das Laptop bei Notebooksbilliger.de gekauft, da war der Gesamtpreis am günstigsten!

Ich hoffe mein Artikel war für euch ebenso interessant wie der meines Vaters. Eure Meinung dazu würde mich natürlich brennend interessieren. Also schreibt mir bitte eure Meinung!

Über den Autor: Jennifer Paatsch

Jennifer Paatsch