6 Jul 2018

400 Euro Surface im Anmarsch

Erst gestern machte auf diversen einschlägigen IT-Nachrichtenseiten die News die Runde, dass schon sehr bald ein günstiges, kleines Surface-Gerät auf den Markt kommen soll. Nicht lange und die Spezifikationen des Gerätes machten ebenfalls die Runde.

Das kleine Surface soll über einen Intel-Prozessor verfügen, 10-Zoll Display-Diagonale und eine angepeilte Akkulaufzeit von 9 Stunden haben. Es wird optionale LTE-Konnektivität geben und angeblich soll es über ein neues Design verfügen.

Ferner ist bekannt, dass das Gerät mit 3 verschiedenen CPU Modellen erhältlich sein wird. Die günstigste Variante wird voraussichtlich mit einem Intel Pentium Silver N5000-Chip betrieben. Dies ist ein Quadcore-Prozessor der „Gemini Lake“-Produktfamilie. Der Basistakt beträgt 1,1 GHz und kann für eine kurze Zeit bei Bedarf auf 2,7 GHz erhöht werden.

Die höherpreisigen Modelle des kleinen Surface werden mit Intel Pentium Gold-CPUs betrieben, so der bisherige Kenntnisstand.  Hierbei kann es sich theoretisch nur um den 4410Y oder den 4415Y handeln. Sie werden im 14nm Verfahren gefertigt und weisen eine thermische Verlustleistung von 6 Watt auf. Somit ist es wahrscheinlich, dass diese neuen Geräte ebenfalls komplett lüfterlos betrieben werden. Die Pentium-Gold CPUs sind beide Dualcore-Prozessoren der „Kaby Lake“-Familie, die etwas leistungsfähiger sind als die Prozessoren der Silver-Reihe.

Heute sind nun auch erstmals Benchmarktests auf Twitter aufgetaucht, die das kleine Surface in Konkurrenz zum MacBook zeigen  und welche die OpenCL-Performance des Geräts messen.

Auf dem abgebildeten Benchmark wurde ein Prototyp des leistungsfähigsten Modells mit Intel Pentium 4415Y und vier Gigabyte DDR3-932 Arbeitsspeicher getestet. Im Geekbench OpenCL-Benchmark schafft das Microsoft-Tablet einen sehr guten Wert von 15.992 Punkten. Das MacBook (Mitte 2017) mit einem Intel Core i5-7Y54 kommt bei diesem Test auf ein Ergebnis von 17.647 Punkten – der Unterschied ist also nicht sehr gravierend und im Alltag dürfte er auch kaum zu spüren sein.

Bedenkt man allerdings nun, dass das oben getestete Surface mit dem Gold-Prozessor deutlich günstiger sein wird, wie das getestete MacBook mit ca. 1300 Euro, dann muss man nicht unbedingt zur Gruppe der Sparbrötchen gehören um das Surface „Mini“ in Sachen Preis / Leistung mehr als nur attraktiv zu finden.

Das Microsoft Surface Tablet soll noch im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2018 als iPad-Konkurrent auf den Markt kommen. Wir sind gespannt und bleiben natürlich am Ball!

Quelle: Twitter

Über den Autor: Michael Stachowski

Ähnlich wie Ralf und Thomas bin ich ein großer Fan der Surface-Familie. Das liegt zum einen daran, dass ich mich beruflich mit dem sog. "Modern Workplace mit Office 365" beschäftige und diesen als IT Unternehmensberater meinen Kunden näher bringe - so dass eben auch die Geräte der Surface-Familie öfters in diesem Fokus eine Rolle spielen, auf der anderen Seite weil ich eben auch privat die Geräte nutze. Und last but not least bin ich auf Facebook auch noch der Community Lead der offiziellen Microsoft Surface Community Deutschland.