Mit dem neuen Surface Pro hat Microsoft auch einen neuen Pen vorgestellt. Dieser bietet für kreative Nutzer neue Funktionen wie die Winkelerkennung. Bisher war lediglich die titanfarbene Version lieferbar, ab dem 24. August folgenden die weiteren Modelle.

Die Farbpalette wurde auf die Farben des neuen Touch Covers mit Alcantara Bezug abgestimmt, somit sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Die neuen Funktionen haben wir bereits in mehreren Artikeln vorgestellt:

Den neuen Pen könnt ihr euch direkt im Microsoft Store bestellen bzw. vorbestellen.

 

8 Antworten auf Jetzt wird es bunt – Farbpalette des Surface Pen wird komplettiert

  • Ja, das sieht schlimm aus, nicht?
    Diese “Wackelfehler” rechnet alles die Software glatt. Und diesen Jitter hat man eben am Wacom nicht. Beim Wacom wird deine Stiftbewegung 1:1 umgesetzt, da ist kein Gummiband dazwischen.
    Es fühlt sich einfach direkter an. Es ist gefühlt anders.
    Aber so ein Wacom hat natürlich auch seine Nachteile, du brauchst damit immer einen breiten Rand um die Eingabefläche, weil darin auch die Induktionsspulen zur Stifterkennung verbaut sind. Transportabel ist also was anderes.

  • Ich werde mir den Pen direkt für mein SF4 mal kaufen – ich berichte dann. Allerdings sind die groben Kritikpunkte halt bauartbedingt. Der Pralaxenfehler ist beim Wacom Cintiq nicht anders! Es macht schon Sinn die Tablettfläche vom Monitor räumlich zu trennen.

    • Hallo Christian,
      da wäre ich dir für einen Bericht echt dankbar. Gerne kannst du auch einen Gastbeitrag verfassen.
      Bin gespannt, ob auf dem SP4 erkennbare Vorteile vorhanden sind.
      Gruß
      Thomas

      • Am Donnerstag bestellt, heute per UPS geliefert…

        Hier nun mal einige Eindrücke vom neuen Microsoft Pen am Microsoft Surface Pro 4. (i7, 16 GB Ram, 520 GB SSD)
        Mit rund 100 Euro ist er erstmal doppelt so teuer wie der Vorgänger, das ist kein Schnäppchen. Den Pen möchte man also nicht so oft verlieren.
        Dem steht leider entgegen, dass der neue Pen keinen Clip mehr hat. Magnet ist zwar schön und gut am Schreibtisch, aber beim Transport in der Tasche, Koffer von A nach B doch nicht so fest wie man möchte. Den alten Pen habe ich dafür immer an die Tastaturnut gesteckt – das hält dann bombenfest.

        Der neue Pen scheint leichter zu sein, aber laut Küchenwage wiegen beide 21 Gramm. Der Schwerpunkt scheint mittiger zu liegen, wahrscheinlich deswegen dieser subjektive Eindruck.
        Die Batterie wechselt man in dem man das hintere Verschlußstück einfach gerade abzieht. Also kein verdrehen und ziehen wie beim alten mehr.
        Die Wechsel-Plastikspitze ist anders geformt, sie hat einen konischen Dom woran der kleine Friktionsgummi befestigt ist. Wahrscheinlich ist Microsoft noch nicht so weit, denn ein PenKit mit verschiedenen Spitzen gibt es diesmal nicht dazu.

        Stichpunkt PenKit.
        Einen alten Stift habe ich mit der originalen Spitze am laufen, ein zweiter hat die härteste.
        Der Vorteil der arten Spitze: der Stift reagiert besser und eher auf Druck. Leider ist dann das Schreiben aalglatt und es klickert beim Aufsetzen. Die weiche Spitze schreibt sich angenehmer, ist leiser aber man muss fester aufdrücken. Aber genau das störrt mich. Es kommt somit hin und wieder zu Fehleingaben, man muß Programmbuttons wiederholt antippen. Das stört den Arbeitsfluss.

        Der neue Pen hat nun vorne eine Taste, sie steht nun einzeln und ist nicht mehr die Fortsetzung des „Bandes“ vom alten Pen.
        Der Druckpunkt ist, nach meiner Meinung, wieder viel zu hoch. Man muß so fest drücken, dass man dabei den Stift beim Zeichnen verreißt.

        Das am Pro4 die Neigungserkennung (noch) nicht funktioniert ist mir bekannt, aber wichtiger war mir die höhere Empfindlichkeit beim Andruck.

        Ja, der Stift ist nun empfindlicher! Die von Microsoft angegebenen 9 Gramm kommen hin!

        Experiment:
        Ihr legt euer Surface flach hin, öffnet das Skizzenbuch. Ihr schiebt nun den alten Pen, hinten am Ende leicht angefasst, „gegen den Strich“ über die Zeichenfläche. Ihr drückt nicht auf, einzig das Eigengewicht sorgt für den Anpressdruck. Bei einem Stiftwinkel von 45 Grad passiert gar nichts. Erst wenn der Stifft nahezu senkrecht steht und somit dann mit seinen ganzen 21 Gramm drückt, fängt er an zu tonen.
        Der neue Pen tont hierbei schon bei 45 Grad, was tatsächlich jene von Microsoft versprochende 9 Gramm entspricht.
        Und das ist nicht nur eine Zahl, das merke ich hier beim Zeichen sehr deutlich.
        So gesehen ist das für mich eine echte Verbesserung.
        Alle anderen Parameter sind, bauartbedingt, weiterhin nicht so gut – wenn man ein Wacom Intuos als Maßstab hat: Jitter, Latenz, Offset, die ganze Haptik.
        Eigentlich eignet sich das Surface nur für handschriftliche Notizen, Mitschriften, kleinere Korrekturen an der Grafikdatei. Es der kleinst mögliche, mobile Nenner für unterwegs.
        Smart fährt man, wenn man muss oder es nicht anders geht, ansonsten hat man seinen Cadillac Escalade. 😉

        Den neuen Pen kaufen, nicht kaufen?
        Ich sage mal so, wer bisher mit dem alten Pen zu frieden war, sollte dabei bleiben. Wer sich expliziet über die schwache Druckempfindlichkeit geärgert hat, deswegen mit anderen Spitzen experimentiert hat, für den kann der neue Pen eine Option sein.

        Aber Obacht! Teurer Stift, kein Clip mehr!

        Gruß
        Christian

    • ich habe den neuen Stift mit meinem SPro4 im Einsatz. Er funktioniert wie die alten Stifter. Ich habe nach den Vorteilen bei Amazon gefragt und eine Antwort erhalten vom Microsoft Support, das sowohl die Lagesensoren als auch die hohe druck Empfindlichkeit von 4096 stufen noch nicht unterstützt werden und dies erst mit einem späterem update der Fall sein wird.
      Wann das kommt… darauf gab es keine Antwort

  • Die Frage ist: taugt der Pen zum präzisen arbeiten nun mehr, ist der neue Pen weniger schlecht?
    Ich bin Grafiker und muss sagen, dass die Kombi aus Surface und Pen zum “Hardcorearbeiten” wenig taugt.

    Der Stift ist nicht genau genug. Offsetfehler, der unvermeidlicher Paralaxenfehler, Latenz, Jitter, Ansprechverhalten, der Bildschirm des Surface ist zu klein.
    Um einen/zwei externe(n) Monitor(e) und ein Wacomtablett kommt man nicht drum herum.

    Nun soll ja der neue Pen eher ansprechen, wirklich? Und damit meine ich spürbar und nicht als Werbeaussage! Der Stift muss bei leichtester Berührung zeichnen!
    Mit der Neigungserkennung könnte man den Offset herausrechnen, ist dem so?
    Und, erkennt die Kalibrierung des Offsets nun eine Bildschirmdrehung?

    Jitter?
    Wer nicht weis was mit Jitter gemeint ist: nehmt mal ein richtiges Lineal und zieht einen diagonalen Strich auf den Bildschirm …
    Das ist schon ernüchternd.

    • In wieweit der Pen tatsächlich in all deinen Punkten besser ist kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen.
      Jedenfalls funktioniert der geringere Delay ausschließlich mit dem neuen Surface Pro.
      Das mit dem Jitter kenne ich, in wieweit sich das verbessert hat kann ich leider auch nicht sagen.
      Vielleicht testest du das in einem Geschäft deiner Wahl einfach mal aus und berichtest?
      Gruß Thomas

    • Der Tipp mit dem Lineal ist ja erschreckend. senkrecht und waagerecht ist es ok, aber diagonal…. oje .. wie schlecht ist das denn?

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